Jörg Tuschling

Interim Operations Management

Krisen erfolgreich meistern.
Zukunft strategisch gestalten.

Wenn Prozesse ins Stocken geraten.
Und Operative Exzellenz mit Change Management gefragt ist.

Meine berufliche Leidenschaft gilt Produktionsunternehmen im Zusammenspiel mit Logistik, Qualität und operativem HR-Management. Privat faszinieren mich das Tauchen und die maritime Welt. Interessant ist – dies alles folgt denselben Gesetzen, denn:

  • Ohne Operative Exzellenz im Maschinenraum verliert jedes System an Fahrt.
  • Ohne die Kompetenz und Konsequenz des Kapitäns entsteht keine wirksame Führung.
  • Und ohne eine trainierte, motivierte und ausdauernde Crew übersteht kein Schiff dauerhaft raues Fahrwasser.

Operativ-technisches Interim Management heißt für mich, genau diese Ebenen zusammenzubringen, zusammenzuhalten und aktiv zu führen. Meine bisherigen Mandate haben mich auch nach Osteuropa, Südosteuropa, China und Japan geführt – Kulturen, in denen ich mich wohl fühle und die mir unterschiedliche Perspektiven eröffnet haben. Eines ist mir in allen Strukturen sehr wichtig: Systeme müssen den Menschen im Mittelpunkt unterstützen – niemals umgekehrt.

Gemeinsam internationale Wettbewerbsvorteile erarbeiten

Prozessdominanz als Schlüssel moderner Organisationsentwicklung

Wettbewerbsvorteile entstehen heute durch die systemunterstützte Dominanz von Organisationsprozessen innerhalb und zwischen allen Fachabteilungen. Zukunft strategisch zu gestalten bedeutet daher, vorauszudenken und rechtzeitig zu handeln – strukturiert, systematisch und methodisch sauber. Entscheidend ist die konsequente Abstimmung von Vision, Mission, Strategie, Taktik und operativer Umsetzung sowie die messbare Vernetzung der Organisation über eindeutig definierte Anforderungen hinweg. Nicht fehlende KPIs sind dabei das Kernproblem, sondern ihre unzureichende Einbettung in stringente, anforderungsbasierte Regelkreise. Erst der basisorientierte Fokus auf den alleinigen wertschöpfenden Prozess schafft echte Wertigkeit.

Anforderungsmanagement konsequent anwenden und sechsfach profitieren

Verschwendung, Chaos und Frust sollen der Vergangenheit angehören. Mit sechs konsistenten Prinzipien des Anforderungsmanagements wird operative Führung steuerbar – im produzierenden Unternehmen wie auf hoher See.

1

klare Orientierung vor blinder aktion
Vor jeder Maßnahme steht Klarheit: über Ziele, Prioritäten, Rollen und Entscheidungswege. Anforderungen werden sauber definiert und dienen als verbindlicher Rahmen. So entsteht Fokus statt Aktionismus – Führung wird hier schon wirksam.

2

moderne Systeme statt Chaos
Operative Exzellenz braucht eine konsistente Systemlandschaft. Statt isolierter Lösungen werden Prozesse und Daten über Bereichsgrenzen hinweg zusammengeführt. Das schafft Transparenz, Vergleicbarkeit und eine belastbare Grundlage für Steuerung und Entscheidungen.

3

Ressourcen steuern und Frust vermeiden
Leistung entsteht nur dort, wo Anforderungen und verfügbare Ressourcen zusammenpassen. Das heißt auch: Kapazitäten transparent machen und Engpässe früh erkennen. Das reduziert Überlastung, beugt Frust vor und erhöht die operative Stabilität.

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Sicherheit und Kompetenz statt Angst
Veränderung braucht Befähigung. Mitarbeiter werden gezielt qualifiziert und in neue Anforderungen eingebunden. Transparente Erwartungen und nachvollziehbare Steuerungslogiken schaffen Sicherheit. Und ermöglichen Eigenverantwortung im operativen Alltag.

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Wandel zügig herbeiführen und motivieren
Change entsteht nicht durch Ankündigungen, sondern durch konsequente Hands-on-Führung im Tagesgeschäft. Aus theoretischen Methoden werden praktikable Maßnahmen. Fortschritte sind messbar. Entscheidungen werden nachvollziehbar getroffen. So wird Slow Change vermieden, Veränderung aktiv gestaltet – und nicht hinausgezörgert.

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Gezielt Kommunizieren und Navigieren
Information ist nur dann wirksam, wenn sie strukturiert und adressatengerecht fließt. Klar definierte Kommunikationsabläufe vermeiden Verwirrung und stellen sicher, dass relevante Inhalte dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden. Vertrauensvolles Navigieren schafft Orientierung und Verbindlichkeit.

Wofür ich stehe?
Operativ-technische Exzellenz – strukturiert geplant.
Hands-on umgesetzt.

Als Diplom-Ingenieur mit über 30 Jahren Führungserfahrung in der Automobilindustrie, der Zulieferindustrie und der industriellen Fertigung verbinde ich technische Seniorität, Lean-Ansatz und moderne Führung. Mein Anspruch ist es, operative Systeme so zu strukturieren, dass sie tragen – im Alltag wie in der Krise.

Ich schaffe klare Rahmenbedingungen, in denen Menschen wirksam werden und Optimierungsmaßnahmen nachhaltig greifen. Wie vor dem Ablegen eines Schiffes braucht es vor dem Start neuer Unternehmensprozesse einen guten methodischen Kapitän und Trainer: jemanden, der alle technischen und operativen Systeme mit dem Team seeklar macht, Abläufe klärt und die Crew sicher auf Linie bringt. Sobald das geschützte Küstenwasser verlassen wird, beginnt die eigentliche Seefahrt. Dann zeigt sich: Halten Team-Strukturen, Prozesse, Führung und Technik auch rauer See stand?

Krisen meistere ich mit fundiertem Wissen, langjähriger internationaler Erfahrung und geschärftem Blick für das Wesentliche. Zahlreiche Mandate und positives Feedback prägen mein heutiges Wirken als Interim Manager. Als operativ-technischer Kapitän auf Zeit lehre ich praktikable Methoden, die verstanden, akzeptiert und im Betrieb erfolgreich übernommen werden.

Immer auf Kurs. Auch wenn es rau wird.

Präzise Planungsdisziplin, Prozess- und Ausrüstungsmanagement sowie die Kompetenz, Probleme unter Druck zu lösen, habe ich unter anderem aus meinem Hobby, dem technischen und dem Apnoe-Tauchen, weiterentwickelt. Diese Skills befähigen mich, in operativen Extremsituationen Ruhe und Besonnenheit zu bewahren und Projekte durch stabilisierte Prozesse entlang eines verlässlichen Nordsterns zu führen. Mein Ziel ist es, dass Organisationen in stürmischen Zeiten zurück auf Kurs kommen, ihn halten und gestärkt in die Zukunft steuern.

Ein glatzköpfiger Mann mit Brille und gestutztem Bart, der ein schwarzes Hemd und eine Armbanduhr trägt, steht mit verschränkten Armen und lächelt in die Kamera. Jörg Tuschling - Interim Operations Management

Was ich für ein Unternehmen konkret tun kann

Operational Excellence ist längst kein Optimierungsthema mehr, sondern die Basis für langfristige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen in Deutschland und Europa stehen unter massivem Kostendruck und im direkten Wettbewerb mit international deutlich günstiger produzierenden Märkten. Wer hier bestehen will, muss: Verschwendung konsequent eliminieren, Qualität absichern, Durchlaufzeiten verkürzen und Wertströme strikt am Kundennutzen ausrichten. Genau das biete ich an. Ich festige operative Systeme, entwickle Prozesse zur beherrschbaren Exzellenz und mache Organisationen dauerhaft leistungsfähig – damit sie auch unter global verschärften Wettbewerbsbedingungen erfolgreich bestehen können. Hier ein Auszug aus meinem Portfolio:

Operative Stabilisierung bei starkem Seegang

Wenn Prozesse kippen und der Druck steigt, tauche ich tief unter die Oberfläche. Ich stabilisiere, schaffe Transparenz und stelle operative Leistungsfähigkeit kurzfristig wieder her. Typische Auslöser können sein: Lieferanten- oder OEM-Eskalation, instabile Serienanläufe oder massive Qualitäts- oder Liefertreueprobleme.

Interim Werk-, Produktions- und Standortleitung

In Phasen der Unsicherheit übernehme ich das Ruder dort, wo es nötig ist – präsent mit dem Kompass an Deck und handlungsfähig im Maschinenraum. Meine Schwerpunkte sind: Führung der operativen Fachbereiche mit verbindlicher Ergebnisverantwortung, Schaffen präziser Strukturen, aktive Begleitung von Führungskräften und Teams zur vertrauensvollen Orientierung.

Aufbau operativer Exzellenz und System-Prozessdominanz

Operative Exzellenz aufbauen, die nicht von Schönwetter abhängt und Prozesse beherrschbar macht – das ist meine Kernkompetenz. Mein Fokus: Erarbeitung der Organisations-Prozessdominanz in und zwischen allen Fachabteilungen, auch standortübergreifend; Entwickeln und Durchlaufen aller Prozessreifegrade im House of Excellence.

Serienanlauf und Industrialisierung

Risiken beherrschen, bevor sie kritisch werden, denn: Improvisation ist niemals eine Option! Projekte wie die Industrialisierung neuer Produkte begleite ich mit sauberer Planung, klaren Fallback-Ebenen, doppelter Absicherung und der erforderlichen Resilienz. Typische Szenarien können sein: SOPs unter Zeitdruck, neue Technologien wie E-Mobilität, instabile Anlaufphasen.

De-Eskalation und Supply Chain

Die Gegenströmung wird zu stark? Wenn Eskalationen drohen oder die Supply Chain instabil wird, analysiere ich Ursachen, Engpässe und Schnittstellen. Ich stabilisiere Versorgung, Kommunikation und nicht zuletzt das Vertrauen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Potenzielle Leistungsfelder: OEM-De-Eskalation, Lieferantenbefähigung, JIT/JIS-Absicherung.

Befähigung von Führungskräften und Teams

Nachhaltiger Erfolg braucht kompetente und motivierte Menschen. Führungskräfte und Crew lernen bei mir nicht im Seminarraum, sondern direkt auf hoher See, mitten im Tun. Meine Schwerpunkte sind: Coaching von Werk-, Produktions- und Schichtleitern; Aufbau moderner operativer HR-Strukturen; Stärkung von Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit.

Wegweisende Interim-Mandate

Strategische Deeskalation & Quality Support in einer Hochdrucksituation

Zeitraum
05.2016–11.2016

Branche | Länder
Automobil-Zulieferindustrie | Sitzsysteme | Tschechien und Deutschland

Fokus I Rolle
Quality Support | Turnaround- & Deeskalationsmanagement

Ausgangslage
Ein US-amerikanischer Automobilzulieferer in Tschechien stand kurz vor dem „Business on Hold“. Massive Qualitätsprobleme führten zur Eskalationsstufe 2 bei Porsche – mit akuter Gefahr einer weiteren Eskalation auf Konzernebene (VW Wolfsburg). Das Verhältnis zwischen OEM und Lieferant war stark belastet, das Vertrauen faktisch aufgebraucht. 

Auftrag und Zielsetzung
Mein Auftrag war die nachhaltige Deeskalation des Zulieferers gegenüber Porsche und dem VW-Konzern. Ziel war es, die Qualitäts- und Prozessstabilität kurzfristig wiederherzustellen, das Vertrauen des OEM zurückzugewinnen und durch KPI-basierte Regelkreise eine dauerhaft belastbare Steuerungslogik im Werk zu verankern.

Was in kritischen Situationen wirklich wirkt
Nachhaltige Deeskalation entsteht nicht durch Druck, sondern durch saubere Methodik, klare Kommunikation und die konsequente Einbindung der Menschen vor Ort. KPI-basierte Regelkreise sind der Schlüssel – getragen von Vertrauen und operativer Präsenz im Maschinenraum.

Strategische Herangehensweise in diesem Mandat
Im Zentrum stand eine konsequent datenbasierte Deeskalationsstrategie:

  • Systematische Ursachenanalyse entlang der 5M-Logik (Mensch, Maschine, Material, Methode, Mitwelt) als Basis aller Maßnahmen
  • Aufbau transparenter KPI-basierter Qualitäts- und Prozessregelkreise (QRK 1 & 2)
  • Operative Präsenz im Werk („Hands-on im Maschinenraum“)
  • Synchronisation der Daten- und Kommunikationsstrukturen zwischen Lieferanten und OEM
  • Coaching der lokalen Führungskräfte und Produktionsmannschaften
  • Interkulturelle Stabilisierung eines multinationalen Teams

Messbare Erfolge und Nachhaltigkeit

  • Rückstufung von Eskalationsstufe 2 auf Stufe 1 nach fünf Monaten
  • Vollständige Deeskalation kurz nach Projektende
  • Nachhaltige Senkung der internen und externen ppm-Werte
  • Beschleunigte Fehlerursachenbehebung durch Echtzeit-Feedback
  • Langfristige Vertrauensbildung: Empfehlung durch Porsche über Jahre hinweg

Indirektes Kundenfeedback
Die Zusammenarbeit führte zu einer nachhaltigen Vertrauensbasis und zur langfristigen Empfehlung durch das Porsche-Qualitätsmanagement.

Strategischer Turnaround & internationale Standortstabilisierung

Zeitraum
01.2025–10.2025

Branche | Länder
Automobil-Zulieferindustrie | E-Mobilität (Batterieschutz-Komponenten) | Polen, Ungarn, Deutschland

Fokus | Rolle
Internationale Standortstabilisierung | Supply-Chain- & Turnaround-Management

Ausgangslage
Ein deutscher Zulieferer für E-Mobilitätskomponenten geriet durch Qualitäts- und Lieferdefizite an den Standorten Polen und Ungarn massiv unter Druck. VW und Skoda stuften das Unternehmen in das PKL-Programm (Programm Kritischer Lieferanten) ein. Die gesamte Supply Chain – inklusive Magna und Gestamp – war akut gefährdet.

Auftrag und Zielsetzung
Mein Auftrag war die kurzfristige Stabilisierung der internationalen Standorte in Polen und Ungarn sowie die nachhaltige Deeskalation gegenüber VW, Skoda und den Tier-1-Partnern. Ziel war es, die Lieferfähigkeit über die gesamte Supply Chain wiederherzustellen, die Organisation methodisch zu befähigen und die Grundlagen für eine dauerhaft stabile Performance zu verankern.

Was sich in diesem Mandat deutlich gezeigt hat
Kultur schlägt Kostenkontrolle. Transparenz schafft Vertrauen. Nachhaltiger Turnaround entsteht dort, wo Menschen im Fokus sind und methodische Disziplin und kulturelle Befähigung zusammenwirken.

Strategische Herangehensweise in diesem Mandat 

  • Ganzheitliche Analyse entlang der 5M-Logik
    Lean-basierte
  • Stabilisierung der internationalen Produktions- und Logistikprozesse entlang der gesamten Supply Chain
  • Einführung KPI-basierter Regelkreise für Produktion, Logistik, Qualität und HR
  • Etablierung von Shopfloor-Management und Standardvisualisierung
  • SMED, KVP und strukturierter Fehlerabstellprozess
  • Coaching und Stabilisierung der lokalen Führungskräfte
  • Rollout eines einheitlichen Steuerungssystems („Auditomat“) über Ländergrenzen hinweg

Messbare Erfolge und Nachhaltigkeit

  • Erfolgreicher Austritt aus dem PKL-Status bei VW und Magna
  • Lieferperformance stabil >95 %
  • Ausschussquote dauerhaft <3 %
  • Produktivitätssteigerung mit Reduktion einer kompletten Schicht in Polen
  • Nachhaltige Verankerung der Methodenkompetenz in den lokalen Teams

Change Management & HR-Modernisierung im 24/7-Betrieb

Zeitraum
02.202 –09/2021

Branche | Land
Folienindustrie | Lebensmittel- und Stahlblechverarbeitung | Deutschland

Fokus | Rolle
Change Management | Operatives HR & OPEX-Aufbau

Ausgangslage
„Hier stimmt was nicht“ – so der O-Ton des Geschäftsführers und des Standortleiters eines mittelständischen Unternehmens. Der Betrieb aus der Folienproduktion litt unter einem stark belasteten Betriebsklima, hoher Fluktuation und veralteten Führungsstrukturen. Faktenbasierte Steuerung fehlte, Know-how-Verlust drohte.

Auftrag und Zielsetzung
Mein Auftrag war die Stabilisierung des operativen Bereichs sowie der Aufbau einer modernen, leistungsfähigen Führungs- und Unternehmenskultur in Produktion und Logistik. Ziel war es, Transparenz und Steuerbarkeit herzustellen, Know-how zu sichern und durch methodische Befähigung der Führungskräfte die Basis für nachhaltige operative Exzellenz zu schaffen.

Welche Erkenntnis ich seit diesem Projekt verinnerlicht habe
Ein kultureller Turnaround ist eine „Operation am offenen Herzen“. Nachhaltigkeit braucht Zeit, methodische Disziplin und Geduld – dann wirkt sie tief und dauerhaft.

Strategische Herangehensweise in diesem Mandat 

  • Tiefgehende Analyse aller Schichten und Schnittstellen
  • Einführung eines KPI-basierten Instruments zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Intensives Coaching der operativen Führungskräfte
  • Aufbau einer abteilungsübergreifenden KVP-/Kaizen-Struktur
  • Etablierung eines modernen operativen HR-Managements

Messbare Erfolge und Nachhaltigkeit

  • Nachweisliche Verbesserung des Betriebsklimas
  • Deutliche Reduktion der Fluktuation
  • Wissenssicherung durch Trainings- und Entwicklungsstrukturen
  • Prozessoptimierung durch Vernetzung der Fachbereiche und Verbesserung der Informationsflüsse
  • Übergabe eines OPEX-Leitfadens zur selbstgesteuerten Weiterentwicklung

Kundenstimme
„Wir haben mehr erreicht, als ursprünglich gedacht – vielen Dank für die kompetente und konsequente Steuerung!“

Versorgungsabsicherung durch datengetriebene Prozessoptimierung

Zeitraum
08.2022–01.2023

Branche | Land
Automobil-Zulieferindustrie | Aluminium-Druckguss / Fahrwerk | Deutschland

Fokus | Rolle
Taskforce-Management | Systembasierte Prozessoptimierung

Ausgangslage
Ein kanadischer Tier-1-Zulieferer verlor die Kontrolle über zentrale Produktionsprozesse. Mehrere OEM standen vor drohenden Bandstillständen. BMW initiierte eine Taskforce zur Stabilisierung.

Auftrag und Zielsetzung
Mein Auftrag war die kurzfristige Absicherung der OEM-Versorgung durch die Auflösung kritischer Produktions- und Planungsengpässe beim Tier-1-Zulieferer. Ziel war es, gemeinsam mit der BMW-Taskforce datenbasierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, systemische Ursachen zu beheben und die Lieferfähigkeit nachhaltig zu stabilisieren.

Was sich in diesem Projekt einmal mehr gezeigt hat
Die Verbindung aus KPI-basierten Regelkreisen und moderner Systemunterstützung ist der entscheidende Hebel in hochkomplexen Krisenszenarien.

Strategische Herangehensweise in diesem Mandat 

  • Kombination aus „Hands-on-Krisenmanagement“ und High-Tech-Analytik (Celonis/Process Mining und Lanner/Simulation)
  • Identifikation und Auflösung kritischer Produktionsknotenpunkte
  • Enge Verzahnung von OEM- und Lieferanten-Know-how
  • Coaching der operativen Führungskräfte
  • Datengestützte Entscheidungsfindung zur Investitionsfreigabe

Messbare Erfolge und Nachhaltigkeit

  • Sicherstellung der Lieferverpflichtungen an alle BMW-Werke
  • Freigabe notwendiger Investitionen auf Faktenbasis
  • Aufbau nachhaltiger systemischer Prozessreife
  • Reintegration erfahrener Fachkräfte zur Stabilisierung der operativen Performance

Interim Management und Befriedung im Familienunternehmen

Zeitraum
04.2024–11.2024

Branche | Land
Technische Bau- und Hausausstattung | Türschließsysteme | Deutschland 

Fokus / Rolle
Interim Werkleitung | Change- & Krisenmanagement

Ausgangslage
Ein mittelständisches Familienunternehmen befand sich im Übergang zu einer modernen Werkleiterstruktur. Unerwartete personelle Ausfälle und massive Spannungen mit dem Betriebsrat gefährdeten die Lieferfähigkeit und die Stabilität des Standorts.

Auftrag und Zielsetzung
Mein Auftrag war die Sicherstellung des operativen Geschäfts während einer hochsensiblen Führungs- und Übergangsphase. Ziel war es, die Lieferfähigkeit jederzeit zu gewährleisten, die Organisation zu befrieden, Führungsvakanzen zu überbrücken und die Werkstruktur gezielt auf die Übergabe an eine dauerhafte Werkleitung vorzubereiten.

Warum der Mensch im Mittelpunkt so wichtig ist
In komplexen Change-Situationen ist Stabilität der erste Erfolg. Der Mensch bleibt der entscheidende Faktor – immer.

Strategische Herangehensweise in diesem Mandat 

  • Sicherstellung der operativen Grundfunktionalität
  • Aufbau robuster Kommunikations- und Shopfloor-Strukturen
  • Mediation und Vertrauensaufbau mit dem Betriebsrat
  • Hands-on-Führung und Coaching der Abteilungsleiter
  • Vorbereitung der Organisation auf die Übergabe an einen permanenten Werkleiter

Messbare Erfolge & Nachhaltigkeit

  • 100 % Liefertreue während der gesamten Übergangsphase
  • Nachhaltige Beruhigung der sozialen Architektur
  • Strukturierte, stabile Übergabe an die neue Werkleitung

Seit vielen Jahren bin ich als Interim Manager hauptsächlich in der Automobil- und Zulieferindustrie sowie in internationalen Fertigungsunternehmen tätig – gerne dort, wo hohe Dynamiken vorherrschen. Meine Arbeit und meine Prinzipien sind branchenübergreifend übertragbar und entfalten auch im Maschinen- und Anlagenbau, in der Wehrtechnik, der Pharmaindustrie oder der Luft- und Raumfahrt ihre Wirkung. Mein Berufsweg hat mich unter anderem nach Japan, China, Großbritannien, Italien, Ukraine, Rumänien, Ungarn, Polen, Tschechien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Schweden und natürlich auch Deutschland geführt.

Jörg Tuschling – OES international GmbH
Operational Excellence auf Zeit. Wirkung auf Dauer.

OES steht für „Operational Excellence Solutions“. Meine Kunden und Geschäftspartner schätzen mein umfangreiches technisches Know-how, mein konsequentes Handeln im operativen Alltag und meine strategische Weitsicht. Unternehmenskultur und Mitarbeitermotivation pflegen – das sind für mich die größten Hebel zur Ertragssteigerung. In diesem Kontext richte ich Führungsebenen, Prozesse und Menschen so aus, dass Unternehmen wieder auf Kurs kommen und diesen halten, auch bei rauer See. Meine Ziele sind verlässliche Stabilität, wachsende Mitarbeiterkompetenz und stetig steigende Prozessreifegrade. Organisationen seetüchtig für die Zukunft aufzustellen – genau das ist meine Mission!

Ein Unternehmen befindet sich in Seenot?

Im operativen Alltag zeigen sich in schlingernden Organisationen oft die gleichen Muster:

  • OPEX-Initiativen verlaufen im Sand oder verlieren unterwegs an Wirkung.
  • Führung ist operativ überfordert oder nicht nachvollziehbar im Unternehmen verankert.
  • Kennzahlen existieren, steuern aber nicht.
  • Verbesserungen bleiben Inseln und tragen nicht über die nächste Welle hinaus.
  • Leistung hängt von Einzelpersonen ab, nicht vom System.
  • Mitarbeitende ziehen sich zurück, weil ihr Beitrag im Maschinenraum nicht gesehen wird.
Gemeinsam mit Führungskräften und Teams stelle ich über den Aufbau tragfähiger Strukturen sicher, dass Unternehmen wieder stabil Fahrt aufnehmen – mit mehr Beweglichkeit, präzisem Kompass und sicherer Navigation.
Ein großes, verziertes Segelschiff mit Zahnrädern und Uhrwerkdetails steuert während eines Gewitters durch die raue See, während im Hintergrund Blitze zucken. Jörg Tuschling - Interim Operations Management

Wo ich als OPEX-Kapitän ansetze, wenn der Kurs verloren geht.

Operational Excellence wird geführt, strukturiert und messbar umgesetzt – nicht vom Steg aus, sondern hands-on an Bord:

  • Der Fokus des Produktionsbetriebs liegt konsequent auf dem alleinigen, wertschöpfenden Prozess.
  • Klare Führungs- und Entscheidungsstrukturen geben Orientierung – auch bei Gegenwind.
  • KPI-basierte Regelkreise sorgen dafür, dass Abweichungen früh erkannt und sauber korrigiert werden.
  • Die gezielte Befähigung von Führungskräften und Teams stärkt Eigenverantwortung und Motivation.
  • Methoden werden bewusst ausgewählt – als Navigationsinstrumente, nicht als Ballast.
  • Eine gelebte Leistungskultur macht kontinuierliche Verbesserung möglich und gibt dem Unternehmen wieder Haltung und Seele.

Was Organisationen durch professionelles OPEX-Management gewinnen

Sind alle Maßnahmen erfolgreich umgesetzt, warten im Zielhafen Benefits wie diese:

  • Tragfähige Prozesse und höhere Liefersicherheit
  • Steigende Produktivität und verbesserte OEE (Overall Equipment Effectiveness)
  • Niedrigere Kosten durch effiziente Nutzung von Ressourcen
  • Höhere Qualität durch klare Standards und wirksame Fehlervermeidung
  • Bessere Anpassungsfähigkeit bei wechselnden Marktbedingungen
  • Transparente Steuerung statt permanentem Krisenmodus
  • Spürbare Entlastung der Führung durch funktionierende Systeme
  • Nachhaltiger Return on Continuous Improvement (ROCI) – denn Operational Excellence muss sich rechnen!

Operational Excellence bedeutet, die richtigen Dinge zuverlässig und immer besser zu tun. Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, in welchem Unternehmenskontext ich als operativ-technischer Interim Manager unterstützen kann!

Interim Operations Management
Methoden für nachhaltigen Unternehmenserfolg

Die folgenden Methoden setze ich als strukturierte Grundlage ein, um Produktion, Logistik, Qualität und Human Resources ganzheitlich zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Dabei verbinde ich klassische Prinzipien operativer Exzellenz mit moderner, System- und KI-unterstützter Analyse. Künstliche Intelligenz dient als Sparring Partner, die Entscheidungs-verantwortung bleibt konsequent beim Menschen im Sinne eines klaren Human-in-the-Loop-Ansatzes. So entstehen belastbare Strukturen, mit gestärkter Führung und einer operativen Exzellenz, die nachhaltig im Tagesgeschäft verankert wird.

  • KPI-basierte Regelkreise unter Berücksichtigung eines klaren Anforderungsmanagements als Turbo zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen

  • Lean- und Change-Management in industriellen Transformationssituationen

  • Systemunterstützte Prozessanalyse und -simulation

  • Gemba Walks und strukturierte Shopfloor-Formate CIP / KVP / Kaizen, 5M / 5Why / 5S

  • Methodisches operativ-technisches Coaching

  • JIT / JIS, SMED

  • Training, Coaching und Führung operativ-technischer Führungskräfte und Teams

  • Moderations- und Gesprächstechniken in kritischen Situationen